Einweihung Canisiusheim am 26.09.1954


In eindringlichen Worten verglich Caritasdirektior Msgn. Baumgärtner während des Festgottesdienstes in der Pfarrkirche Deggingen das Haus der Caritas aus Stein, das mit dem neuen Heim nun gebaut worden sei, mit dem Haus der Caritas der lebendigen Herzen, an dem jeder aus der Liebe zu Christus heraus Zeit seines Lebens zu bauen habe. Im Anschluss an das Hochamt zog die Pfarrgemeinde in einer festlichen Prozession zum neuen Heim. Eines auf der Bühne errichteten schlichten Altares wurde das stattliche Heim dem Schutze Gottes unterstellt und im Besonderen der Fürsprache des Heiligen Petrus Canisius empfohlen. Gebete und Gesänge zwischen dem weihendem Priester und dem Kirchenchor wechselten während des Weiheaktes, der vor dem Haus und im Saal vollzogen wurde.

Nach den Begrüßungsworten an die vielen Besucher durch Pfarrer Keilbach erfolgte die Schlüsselübergabe durch Architekt Eckert aus Geislingen, der die Planung und Ausführung eines Jugendheimes als die schönste Aufgabe eines Architekten bezeichnete. An die Festansprache durch Pfarrer Keilbach, der das Werden des Heimes durch vielerlei Daten erläuterte, schlossen sich viele weitere Redner aus dem kirchlichen und bürgerlichen Leben an. Msgn. Baumgärtner stellte eindringlich die Bedeutung des Kindergartens heraus, da das Kind im Alter von 3-6 Jahren in erzieherischer Hinsicht doch grundlegend beeinflusst wird.

Die festliche Feier umrahmten der Kirchenchor, der Gesangverein Concordia, eine örtliche Bläservereinigung, die Jugend und die Kleinkinder. Mit dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott“ schloss der erhebende Festtag.

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